Lastenhefterstellung

Das Lastenheft ist die Basis aller nachfolgenden Aktivitäten. Es ist bedeutend für die Auswahl des richtigen Implementierungspartners, für den Vertrag und für die spätere Projektsteuerung. Die wichtigste Fragestellung bei der Erstellung des Lastenheftes ist:

"Wie stelle ich all meine Anforderungen vollständig, durchgängig und verständlich dar und schließe Fehlinterpretationen aus?"

Die Formulierung von Prozessanforderungen an eine Unternehmenslösung besteht aus der Abbildung weiterhin notwendiger Ist-Prozesse (z. B. der Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens), sinnvollen und notwendigen Prozessverbesserungen (im Vergleich zu einem Branchenstandard) und zukünftigen Möglichkeiten (Flexibilität zur Umsetzung der Unternehmensstrategie).

Auf Grundlage der Unternehmensprozesse (strukturiert in einem mehrstufigen Prozessmodell) werden generelle Systemanforderungen und Prozessanforderungen im Lastenheft formuliert. Der Leistungsumfang definiert sich dann im Projekt aus dem Lastenheft, zu dem der Anbieter von ihm definierte Anforderungen ausschließen und abweichend definieren kann. Mit diesem Verfahren behalten Sie die Hoheit über den Leistungsumfang und können Kosten und Leistung stets in Relation stellen.